FIFA: Zurück in der Vergangenheit

Alles sollte besser werden. Die Vergangenheit mit korrupten Funktionären und angeblich verschobenen WM-Vergaben sollte in Vergessenheit geraten. Die Hoffnung der FIFA hatte einen Namen: Gianni Infantino. Doch bereits sechs Wochen nach seiner Wahl zum Präsidenten, ist man wieder dort angekommen, wo man nie wieder sein wollte. In der Vergangenheit.

fifa-headquarter-entrance

Die Wahl von Gianni Infantino am 26. Februar 2016 zum Präsidenten des Weltfußballverbandes FIFA war mit vielen Hoffnungen und großen Erwartungen verbunden. Viele Fußballfans weltweit hatten gehofft, dass die negativen Schlagzeilen der letzten Wochen und Monate endlich ein Ende finden. Mit Sepp Blatter schien jedenfalls das größte Übel, der Inbegriff von Korruption und dubiosen Machenschaften aus der FIFA verbannt. Es sollte ein Neuanfang frei von jeglichen negativen Nachrichten werden. Doch kaum ist Infantino im Amt, steht er bereits im Fadenkreuz der Kritik.

Im Zuge der sogenannten „Panama Papers“, in welche zahlreiche hochrangige Politiker, Funktionäre und auch Sportler verwickelt sein sollen, taucht nun auch der Name Infantino auf. Der 46 Jahre alte Schweizer soll während seiner Tätigkeit als Generalsekretär der Europäischen Fußball-Union (UEFA) einen dubiosen Fernsehrechte-Deal unterzeichnet haben. Im Jahre 2006 soll der Schweizer Rechte an der UEFA Champions League, der Königsklasse im Fußball, nach Argentinien verkauft haben. Cross Trading, der Käufer der Rechte und eine der Briefkastenfirmen aus den „Panama Papers“, zahlte 111.000 Dollar an die UEFA. Bereits zuvor verkaufte eben jene Briefkastenfirma aus Argentinien die Rechte für die Ausstrahlung der UEFA Champions League wieder an einen ecuadorianischen Fernsehsender. Allerdings für 311.700 Dollar und somit 200.700 Dollar über dem Einkaufspreis. Die Frage, die nun im Raum steht, lautet: Warum soll ausgerechnet die UEFA, die sonst (genau wie die FIFA) hauptsächlich auf Gewinnmaximierung aus ist, Rechte an der Königsklasse unter Wert verkaufen? Cross Trading gehört übrigens Mariano und Hugo Jinkins. Beide sind im Zuge des Korruptionsskandals der FIFA angeklagt. Ein weiteres ominöses Detail.

Infantino ist nun bereits wenige Wochen nach seinem Amtsantritt als Präsident der FIFA angezählt. Die Skandale und Gerüchte unter der Führung von Sepp Blatter schienen mit der Wahl von Infantino aus der Welt geschafft. Doch kaum ist dieser im Amt, gibt es neue Gerüchte um fragwürdige Machenschaften rund um das Oberhaupt des mächtigen Weltfußballverbandes. Die Wahl von Infantino sollte eine Art Resetknopf für die FIFA sein. Alles auf Anfang. Doch statt den Neustart mit einem neuen Gesicht zu wagen, entschied man sich für den ehemaligen Generalsekretär der UEFA. Jener UEFA, deren ehemaliger Präsident Michel Platini im Zuge des FIFA Skandals für sechs Jahre gesperrt wurde. Genau wie ein gewisser Sepp Blatter.

Klar ist jedoch auch, dass Infantino als Generalsekretär der UEFA sicherlich seine Mitarbeiter hatte, welche für die Preise der Fernsehrechte verantwortlich waren. Dennoch wirft alleine die Kooperation mit der Familie Jinkins ein schlechtes Licht auf den jetzigen FIFA Boss.

Für den Fußball würde man sich endlich einmal wieder positive Schlagzeilen aus Zürich, dem Sitz der FIFA, wünschen. Zu lange schon kreisen die Worte Korruption und Geldgier über dem Weltfußballverband. „For the game. For the world.“ So lautet der Slogan der FIFA. Das Einzige worum es in der FIFA aktuell jedoch nicht geht, ist das Sportliche. Man mag Gianni Infantino wünschen, dass er sich aus dieser Krise kämpft und bald positivere Schlagzeilen machen kann. Allein es fehlt der Glaube.

Ein richtiger Neuanfang sieht anders aus. Vielmehr ist man im Hause FIFA wieder dort angelangt, wo man eigentlich nie wieder sein wollte: in der nächsten Krise – zurück in der Vergangenheit.

Autor: Tobias Klecker

 

Quellen:

Bild: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/64/FIFA-Headquarter-Entrance.jpg, 11.04.2016

http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/fifa-praesident-infantino-geraet-mit-panama-papers-unter-druck-14163928.html, 11.04.2016

http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/5703d45aa1bb8d3c3495b6c6/, 12.04.2016

http://sportbild.bild.de/fussball/2016/fussball/infantino-rueckendeckung-von-fifa-kritikerin-schenk-45298176.sport.html, 11.04.2016

 

 

15 Kommentare zu „FIFA: Zurück in der Vergangenheit

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  1. Naja, wer den Gedanken und die Hoffnung hatte, dass mit Infantino ein kompletter Neuanfang gemacht werden kann, der hat die FIFA & UEFA nicht verstanden. Wenn man einen Mann aus den eigenen Reihen wählt der unter den Fittichen von Blatter und Platini groß geworden ist, darf man keine allzu großen Veränderungen erwarten.
    Gianni Infantino ist ein Blatter in abgeschwächter Form. Seine Vorgehensweisen, seine Versprechen und seine Ansprachen umwandelt ein gewisser Stil, der es unmöglich macht nicht an seinen Vorgänger erinnert zu werden.
    Einzig die Reformänderungen und der Machtentzug für den FIFA Präsidenten lassen auf eine korruptionsfreie Zukunft hoffen, in der der Fußball wieder mehr in den Fokus rückt.
    „For the game. For the world.“ – heißt es dann hoffentlich wieder.

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  2. Ich finde auch, dass FIFA und UEFA einfach FIFA und UEFA sind und durch einen „neuen“ Mann ändert sich meiner Meinung nach nichts, da das Geld weiterhin fließt und ein einzelner Mann der Korruption nichts entgegenbringen kann. Für den so erhofften Neuanfang müsste meiner Meinung nach das komplette System überarbeitet werden aber das ist natürlich leichter gesagt als getan. aber bevor daran nichts getan wird steht jeder Mitarbeiter der FIFA im Fadenkreuz

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  3. Die Hoffnung der Macher der FIFA mit der Ablösung von Sepp Blatter durch die Inthronisierung des ehemaligen Generalsekretärs der UEFA Gianni Infantino zum FIFA Präsidenten haben im Nachhinein weitere Gerüchte und Spekulationen geschürt.
    Mit Infantino hat man einen Nachfolger eingesetzt, der zwar mit der Materie und dem Metier des Fußballs vertraut ist, was grundsätzlich nachvollziehbar ist, jedoch hätte man bedenken müssen, wie maxneubauer bereits erwähnt hat, dass Infantino unter den Fittichen von Sepp Blatter und Michel Platini großgeworden ist.
    Das Problem ist, dass von „Ziehvätern“ Verbindungen und Vorgehensweisen erhalten beziehungsweise übernommen werden, die wiederum auf Vetterleswirtschaft, Korruption und andere Machenschaften schließen lassen könnten. Somit ist es schwer neues Vertrauen in den Verband herzustellen.
    Auf Grund dieser Tatsachen und um alte Zöpfe abzuschneiden, sollte man neue Inspirationen von außerhalb der Maschinerie des Ganzen einbringen, damit neue Wege beschritten werden können.
    Nun aber muss Gianni Infantino viel Überzeugungsarbeit leisten und „liefern“, um sein eigenes Image und das der FIFA in positives Licht zu rücken, um seine Wahl zu rechtfertigen und die FIFA zu einem seriösen skandalfreien Dachverband des Fußballs formen.

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  4. Ich vertrete die Meinung von maxschmid, dass die Korruption erst beendet werden kann, wenn das System komplett überarbeitet wird. Allerdings wird so etwas nie passieren. Deshalb wird es schwierig, die Machenschaften der FIFA zu stoppen. Wir alle kennen die hohen Namen, die zur Korruption beigetragen haben. Doch man muss sich auch die Frage stellen, wie viele Namen stehen noch im Dunkeln, die man heute noch nicht kennt, aber trotzdem hinter den großen Machenschaften der FIFA stehen? Angenommen, es kommt soweit, dass auch Infantino irgendwann zurücktreten muss. Dann wird ein neuer FIFA Präsident gewählt. Und kurze Zeit später kommt heraus, dass auch dieser hinter den Machenschaften der FIFA steht. Der Kreislauf beginnt von neuem. Und wird erst enden, wenn das Handeln der Funktionäre überdenkt wird und Geld nicht mehr die Welt regiert.

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  5. Aus der Sicht jedes einzelnen Fans sind der Artikel und alle geschriebenen Kommentare absolut nachvollziehbar. Allerdings wird sich die FIFA vermutlich nie aus ihrem System befreien können, da sie als selbstregulierender Verband ohne Kontrollorgan arbeitet. Solange nicht extern eingegriffen werden kann, wird sich an der Korruption wahrscheinlich nichts ändern. Dies könnte daran liegen, dass jedes Verbandsmitglied nur dann profitiert, solange es die vorhandenen Strukturen und Pozesse mitträgt. Die einzelnen Kritiker, die etwas verändern wollen, werden frühzeitig abgewürgt.
    Anstatt einen Messias zu suchen, bestünde eine etwas realistischer Möglichkeit darin, dass die wichtigen nationalen Verbände (z.B. DFB, RFEF und FA) von ihrer Seite aus Druck auf die FIFA ausüben, um eine externe Kontrolle einzuführen.
    Das größte Problem dabei ist natürlich, dass auch diese Verbände nicht nur aus selbstlosen Fußball-liebhabern bestehen. Man kann nur hoffen, dass der Gipfel des Eisbergs bald erreicht ist und langsam ein Selbstreinigungsprozess bei der FIFA eintritt und der Fußball wieder in den Vordergrund treten kann. Dass so ein Prozess nicht über Nacht funktioniert, muss leider jedem Fußballfan klar sein, spätestens jetzt.

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  6. Der Punkt ist, so wie leaschad sagt, dass Geld die Welt regiert, die die keines haben, versuchen alles um an welches zu kommen und die, die viel haben, versuchen um jeden Preis es zu vermehren.
    Schon lange steht auch im Fußball neben dem Sport das Finanzielle im Vordergrund. Das beginnt bei jedem Verbraucher, der den Fernseher einschaltet um Fußball zu schauen oder lieber die neuen Nike Schuhe als Asics Schuhe kauft, bis hin zur Umstrukturierung der Terminierung der Liga Spiele auf freitags und montags.
    Selbstverständlich ist die FIFA jetzt gefragt und ist gezwungen ein Zeichen setzen.
    Der erste Schritt ist die Stelle neu, wahrscheinlich am Besten sogar extern, weder mit jemandem aus der FIFA noch der UEFA, zu besetzen. Eventuell kann auch eine Möglichkeit sein diese wichtigen Position auf eine bestimmte Amtszeit zu verkürzen, um so zumindest ein bisschen zu verhindern, dass das „schwarze“ Netzwerk einer Machtperson die Zeit hat zu wachsen.
    Natürlich wird es keine Wunderheilung geben, da hinter den Machenschaften nie nur eine Person steht, sondern durch die ganze Vetternwirtschaft, speziell in diesem Fall, wahrscheinlich die meisten, die in Infantions Umfeld tätig waren mit „unter der Decke“ stecken.
    Es wird also eine ganze Revolution der FIFA brauchen, bis das Vertrauen in den Verband auch nur annähernd wieder aufgebaut werden kann.

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  7. Im Prinzip wurde nur der Mann an der Spitze eines korrupten Verbandes ausgetauscht. Dieser verfolgt wahrscheinlich die selben Interessen wie sein Vorgänger und ist ebenso in dubiose Machenschaften verstrickt. Mit der Entscheidung Infantino zum Präsidenten zu wählen, wird es für die FIFA in naher Zukunft schwierig sein, dass negative Image aufzubessern und an Glaubwürdigkeit zu gewinnen.
    Meiner Meinung nach wären mindestens zwei Dinge nötig, um dies zu schaffen. Als erstes müsste die FIFA natürlich einen Präsidenten wählen, welcher nicht in Korruptionsskandäle, die Panama Papers oder ähnliches verwickelt ist. Er sollte ein „sauberes“ Image haben und gewillt sein etwas zu ändern. Die zweite Sache wären externe Kontrollen von unabhängigen Verbänden. Nur das wäre ein Weg für die FIFA wieder ausschließlich im sportlichen Bereich Schlagzeilen zu machen und ihr schlechtes Image zu verlieren.

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  8. Ein Neuanfang würde der FIFA gut tun, doch wie soll das möglich sein, wenn man Personen aus den eigenen Reihen an die Spitze stellt? Die FIFA leidet schon viel zu lange unter Korruption und Geldgier, doch diese Probleme werden nicht gelöst, in dem man nur den Präsidenten austauscht. Die komplette Organisation und das ganze Netzwerk müssten erneuert werden. Doch dann stellt sich die Frage, wie sollen die neuen Positionen besetzt werden. Völlige Neuanfänger will man nicht, da sie nichts können und überdies keine Ahnung von Fußball haben. Personen, die bekannt sind weil sie viel Geld haben und so zur Auswahl stehen, will man nicht, da sie ihr ohnehin schon großes Kapital nur noch mehr vergrößern wollen und ihnen der Fußball an sich egal ist. Leute, die aus der Fußball-Welt kommen, will man nicht, da diese höchstwahrscheinlich schon in dem Netzwerk aus Korruption verstrickt sind. Doch wer bleibt dann noch ? Ein Neuanfang der FIFA wäre wünschenswert, doch da mit Fußball immer viel Geld verbunden sein wird, denke ich nicht, dass es irgendwann eine FIFA geben wird, die nicht auf Korruption basiert.

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  9. Im Endeffekt stecken doch alle FIFA Funktionäre unter einer Decke. Jeder ist in korrupte Geschäfte involviert und auf den eigenen Profit bzw. auf den des Verbandes aus. Wie auch Max Neubauer schon richtig erwähnte, kann es nicht zu einem neutralen, “unbefleckten” Nachkommen führen, wenn man einen Mann aus den eigenen Reihen wählt. Erinnert ein wenig an die Mafia. Ich bezweifle allerdings, dass es überhaupt möglich ist in einem Verband dieser Größe einen neutralen Nachkommen zu akquirieren, da schlussendlich doch alle im selben Boot sitzen. Es wäre daher wünschenswert, dass das Ziel der FIFA, mit der Kraft des Fussballs eine bessere Zukunft zu gestalten, wieder in den Fokus rückt, denn momentan macht es den Anschein, als sei es Ziel der FIFA Gerüchte und Skandale zu beseitigen.

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  10. Korruption und Geldgier sind ja schon lange ein Thema der FIFA, sowie auch der UEFA. In meinen Augen ist es daher eine Fehlentscheidung einen „neuen“ Präsidenten aus den eigenen Reihen zu ernennen. Insbesondere wenn über diesen schon vorher einige Gerüchte um fragwürdige Deals im Umlauf waren, welche letztendlich Blatter die Präsidentschaft kosteten. Zusätzlich, wie auch schon in den anderen Kommentaren erwähnt, bräuchte die FIFA eine organisatorische Umstrukturierung. Es sollte nicht nur der Präsident an der Spitze ausgetauscht werden. Da die Präsidenten vermutlich nicht die einzigen sind, die in dubiose Machenschaften verwickelt sind und mit Korruption etc. nie alleine dastehen werden. Eine externe Kontrolle würde mit Sicherheit nicht Schaden, aber ob diese ohne neue Probleme und evtl. Skandale umzusetzen wäre, bleibt fraglich für mich da hier eben bei allen nicht nur der Sport sondern auch das Geld und er Erfolg im Vordergrund stehen. Dennoch bleibt zu hoffen, dass die FIFA eine langfristige Lösung für die derzeitigen Probleme findet, sich in den nächsten Jahren von den Skandalen erholt und dann nur noch für den Sport steht statt für immer neue Skandale.

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  11. Schon allein die Herangehensweise ist absolut falsch.
    Mit der Wahl eines neuen Präsidenten aus den eigenen Reihen hat sich die FIFA das sehr einfach gemacht. Wie Sinahiddemann schon richtig erwähnt hat, es stecken eh alle FIFA Funktionäre unter einer Decke, weshalb es wünschenswert wäre, wenn eine neutrale Person diesen Posten belegen würde und man versucht, die FIFA langsam wieder in ein richtiges Licht zu stellen, abseits von Korruption und Geldgier wie einst unter anderer Leitung.

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  12. Ich stimme den anderen Kommentaren vollständig zu. Nachhaltigkeit hat diese Entscheidung für die FIFA jedenfalls nicht. Ein unbelastetes und neues Gesicht ist allein für das Image der FIFA eigentlich unabkömmlich. Dennoch wie auch schon in vorherigen Kommentaren erwähnt, wird auch ein Nachfolger, der nicht aus den eigenen Reihen stammt, höchst wahrscheinlich in den selben Korruptions- und Geldgierteufelskreis kommen wie auch Infantino. Ich denke, dass es in jedem Falle lange dauern wird bis die FIFA kein negativer Dauerbrenner mehr in den Schlagzeilen ist und auch wieder Anerkennung für ihre Arbeit bekommt. Beruhigend an der ganzen Misere ist jedoch, dass sowohl der Fußball, als auch seine zahlreichen Fans sich von Skandalen dieser Art und eventuellen Fehlentscheidungen seitens der FIFA nicht beirren lassen. Weltweit ist Fußball ja dennoch der beliebteste Sport und das wird auch der ganze negative Trubel um die FIFA nicht so schnell ändern können. Glaubwürdigkeit und auch Vertrauen muss die FIFA sich gerade jetzt jedoch erst einmal hart erkämpfen damit das positive Bild des Fußballs auch so bleibt.

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  13. Langsam verliert man wirklich den Glauben an einen korruptionsfreien und sauberen Fußball! Wie ich schon mehrmals jetzt hier in den Kommentaren lesen musste, hat jeder das Gefühl alle Funktionäre würden unter einer Decke stecken.. Traurig für das Image des Fußballs, insbesondere in Form von der FIFA, so dermaßen angeschlagen ist. Für einen kurzen Augenblick konnte man meinen, mit dem Abgang von Herrn Blatter wären die Skandale und Vorwürfe beiseite gelegt. Wie es nun den Anschein hat, wurde nur ein weiterer Funktionär unter der Decke herausgezogen um die korrupten Zügel in die Hand zu nehmen. Zumindest wirft es ein solches Licht auf die ganze Sache. Man mag hoffen dass sich die Mehrheit hier täuscht und Gianni Infantino als Saubermann die FIFA führen wird. Jedoch war der Start nicht all zu vielversprechend..

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  14. Die Wahl des neuen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino wurde von der Fußballwelt mit wohlwollen aufgenommen, der Korruption durch Sepp Blatter sollte endlich der Rücken gekehrt werden. Die Neuwahl war zu Beginn ein voller Erfolg und Veränderungen wurden angestrebt.. Die aufkommenden Anschuldigungen die sich an die FIFA richten und nicht an die UEFA, die Gianni Infantino zum damaligen Zeitpunkt repräsentiert hat sind belanglos. Ermittlungen in die Richtung Gianni Infantinos wurden eingestellt. Es lässt sich jetzt natürlich leicht behaupten, dass ein UEFA Generalsekretär sich darüber im klaren sein muss, welche Dokumente er unterschreibt und dass er diverse Rechte weitaus unter Marktwert verkauft. Ich persönlich jedoch sehe den Fauxpas Infantinos nicht so wild, denn für mich strahlt er eine Souveränität im Amt aus, die Sepp Blatter vermissen lassen hat. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Gianni Infantino die FIFA aus Korruptionsskandalen weitestgehend heraushält und die Menschen, die Fehler der damaligen Führung ihm nicht weiter andichten.

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  15. Ich glaube kaum das sich bei der Fifa jemals was ändern wird. Wenn man eine so „mächtige“ Position und so viel Einfluss besitzt wie die Aufgabe des Generalsekretärs hat, werden immer viele Bestechungsangebote existieren. Aber auch die Verführung sich selbst Geld in die Tasche zu schieben ist sehr verlockend. Des weiteren bin ich der Meinung das es nicht nur um ein oder zwei Personen in der Fifa geht die Korrupt sind. Ich denke der größte Teil der die Möglichkeit besitzt Korrupt zu sein und sich selbst Geld dazu zu verdienen wird diese Chance auch nutzte. R.I.P FIFA

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