Schnell? Laut? Spannend? Von wegen! Die Formel 1 braucht ein neues Gesicht!

Die Vorfreude der Motorsport-Fans war auch dieses Jahr zu Beginn der Formel1 Saison riesig. Der Geruch von Benzin liegt in der Luft, der Asphalt glüht, ein spektakuläres Überholmanöver folgt dem anderen, um jede Position wird gekämpft. All diese Erwartungen und Hoffnungen hatten die leidgeplagten Fans in die Saison 2016/ 2017, aber nach nur vier Rennwochenenden ist bereits klar: Alles bleibt beim Alten.

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Vor einigen Jahren war es noch Red Bull, jüngst dominiert Mercedes das Geschehen in der Formel1. Seit Beginn der aktuellen Saison verliert die Formel1 stetig an Attraktivität, vor allem im Bereich der Live-Übertragungen. Alleine RTL verbuchte einen Zuschauerrückgang von 17,4% im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings ist das nicht auf die Dominanz des Rennstalls von Mercedes zurückzuführen, sondern darauf, dass der Formel1 Attribute abhandengekommen sind, welche sie vor Jahren noch ausgezeichnet hatte: Geschwindigkeit, Lautstärke und Spektakel. Die negative Entwicklung ist vor allem auf das Missmanagement seitens des Formel1-Bosses Ecclestone zurückzuführen. Ständig neue Regeln, wie z.B. das Tankverbot während des Rennens. Erhoffter Effekt war die Erhöhung der Dynamik durch kürzere Boxenstopps. In der Realität fehlen Fehlerquellen, die für Drama sorgen und das Renngeschehen auf den Kopf stellen.

Ebenso trägt die ungleiche Geldverteilung zu starren Machtverhältnissen bei. Das gesamte Sportgeschehen wurde in den letzten Jahren vor allem von Red Bull und Mercedes diktiert. Top-Teams mit namhaften Sponsoren können ihren ohnehin großen Wettbewerbsvorsprung noch weiter ausbauen. In der Saison 2015 wurden 965 Millionen Dollar an alle Rennställe ausgeschüttet, jedoch gingen 594 Millionen Dollar auf das Konto der vier besten Teams. Das Ungleichgewicht wird dadurch von Jahr zur Jahr verstärkt. Der Geldsegen hat zur Folge, dass die Teams ein größeres Spektrum an Entwicklungsarbeiten vollziehen können und dadurch die Chancen auf Erfolg erhöhen.

Im Interesse des Sports wäre natürlich ein ausgeglichenes Macht- und Entscheidungsgefüge, jedoch korrespondiert das aktuelle Reglement bzw. die Entscheidungsstruktur viel zu stark mit den finanziellen Regelungen. Ferrari, Mercedes, Red Bull, Williams und McLaren können aufgrund des Vertragswerkes das Reglement entscheidend beeinflussen. Vorschläge zu Regeländerungen müssen einstimmig von der oben genannten Strategiegruppe bewilligt werden, um vor dem Weltverband FIA zur Abstimmung gebracht werden zu können. Durch unterschiedliche Teaminteressen kommt dies jedoch nur in den seltensten Fällen zu Stande. Purer Egoismus unter den Rennställen führt zu einer Art der Lähmung in der Kompromissfindung. Entscheidungen und ein offener Diskurs werden oftmals verschleppt und somit wird Diskussionen und sinnvollen Regeländerungen jegliche Dynamik genommen.

„Wir müssen die Formel 1 wieder zu dem machen, was sie einmal war – oder sie muss noch besser werden. Sie muss die Menschen wieder an ihre Grenzen bringen“, lautet die Forderung der Formel1-Legende Niki Lauda. Zu Zeiten von Renngrößen wie Lauda oder auch Senna standen die Fahrer im Fokus des Geschehens. Komplizierte Wettbewerbsmodi und Regeländerungen müssen wieder der Vergangenheit angehören, um alteingesessene und neue Fans wieder leichter an den Sport heranführen zu können.

Die Fahrer müssen wieder in die Rolle der Helden schlüpfen und dürfen nicht wie bisher durch Strategien der Renningenieure und das Reglement in ihrem Sieges- und Kampfwillen eingeschränkt werden. Die Formel1 muss den Zuschauern endlich wieder Unterhaltung und Spektakel bieten, denn Sport muss begeistern und jedem Fan die Möglichkeit geben, sich mit jenem identifizieren zu können. Die Formel1 steht zwar noch nicht am Abgrund, jedoch muss der anhaltende und imageschädigende Egoismus in den Hintergrund rücken, um sich wieder auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren, ansonsten wird sich der Prozess der Abneigung gegenüber der Königsklasse fortsetzen und den Sport an sein Limit bringen.

Autor:

Arthur Boxberger

 

Bild:

http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/14180434274/in/photolist-nB5r57-6vMgQt-njKAie-njKk2L-njLhGy-6vRt1q-mFExkQ-8YzuFq-8YwqRn-njLNBo-nBgga5-nBg9p1-njLo93-8YwpFH-njLAf9-byNsp6-6vMgNk-8Yzsss-nBg2yh-njL1jw-rSyMkH-8YwrYx-byNsaF-nzdRPA-8YzwhE-qkeNyz-5tP421-byFFod-bMAnZx-8YzvUo-jEkonk-8YwrBD-8YzxN7-potYug-8YwuXX-djurho-fQPJvz-poud38-8YzwEd-8Yztys-55Lice-bvw2m2-byFLJd-bvvXWK-2kvCLi-8YwjbB-czfzcu-55Lian-4GArMq-8CEvGW

Quellen:

http://www.focus.de/sport/experten/motorsport-total/interesse-niedrig-wie-1994-formel-1-in-der-tv-krise-wie-lange-macht-rtl-noch_id_4361418.html   (02.05.2016)

http://www.nzz.ch/sport/formel-1/die-krise-ist-primaer-eine-strukturbedingte-fuehrungskrise-1.18728078   (02.05.2016)

http://www.n-tv.de/sport/formel1/Formel-1-rast-in-die-Krise-article15972591.html   (02.05.2016)

http://www.formel1.de/news/news/2016-04-11/formel-1-als-diktatur-das-sagen-experten-zur-fuehrungskrise   (02.05.2016)

http://www.faz.net/aktuell/sport/formel-1/formel-1-in-der-krise-niki-lauda-fordert-mehr-spektakel-13654943.html   (02.05.2016)

 

15 Kommentare zu „Schnell? Laut? Spannend? Von wegen! Die Formel 1 braucht ein neues Gesicht!

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  1. Back to the roots – Seit Jahren ist die FIA in der Formel 1 fleißig dabei Regeln zu ändern, wieder aufzulösen oder zu verschärfen. Dabei ist es genau das was so viele Fans kritisieren, dieses ewige Wirr-Warr, es braucht einfach einen Rückgang zu den anfänglichen Standards, ohne großes Hick Hack mit komplexen Motoren und komplizierten Sonderregelungen.
    Das wissend hat die Formel 1 scheinbar nichts Besseres zu tun als eine Regelrevolution für 2017 anzukündigen – da zweifelt man schon etwas.
    Deshalb gehen die Zuschauerzahlen so rasant zurück. Wenn überhaupt wird für den Start der Fernseher eingeschalten, wenn es gut läuft schaut man sich auch noch die ersten 2 Runden an um dann 1.5 Stunden etwas anderes zumachen und dann kurz vor Schluss wieder einzuschalten und wahrscheinlich immer noch den direkt nach dem Start führenden siegen sieht – es langweilt schlichtweg.
    Auch die Zahlen des Live Publikums gehen zurück, aber wie kann man den Leuten verübeln, wenn sie weder nach Aserbaidschan oder Abu Dhabi reisen um sich ein Rennen anzuschauen. Die größte Fanbase der Formel1 ist und bleibt in Europa – stellt sich die Frage warum es schon seit Jahre kein Rennen mehr in Frankreich gab, oder auch die Rennen in England für die nächsten Jahre nicht sicher sind.
    Genau wie in den meisten anderen Bereichen regiert auch hier Geld die Welt, deshalb werden Rennen in reichere Länder verlegt umso KURZFRISTIG die Einnahmen zu steigern.
    Wahrscheinlich ist es an der Zeit für einen Wechsel an der Spitze, denn scheinbar kann sich ein 70 jähriger FIA Boss oder ein 85 jähriger Bernie Eccelstone nicht mehr in die heutige Generation hineinversetzten – wer kann es ihnen verübeln.

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  2. Starker Artikel der aufzeigt woran es liegt und was die Probleme sind!
    Parallelen zur FIFA sind vorhanden, die Führung muss ausgetauscht werden. Leider ein Sport auf absteigendem Ast bei dem eben auch das Geld und eine Hand voll Entscheider alles kaputt machen

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  3. In der Formel1-Geschichte hat sich in den letzten Jahren zu viel verändert. Man hat den Überblick verloren und bekommt diesen nicht mehr unter Kontrolle. Meiner Meinung nach spielen Kosten und die Akzeptanz der Fans eine überwiegende Rolle. Der Motorsport wird von den Fans nicht mehr all zu ernst genommen, wie es vor ein paar Jahren noch der Fall war. Wie im Artikel schon erläutert sind die Motoren mit seinen Triebwerken nicht mehr dass, was es mal war. Man kann fast sagen, die Technologie hat die Formel1 ein Stück weit in die Krise gestürzt. Allerdings ist die FIA für sich selbst verantwortlich und hätte dies vermutlich verhindern können. Die Kosten sind enorm und falls diese in kein Gleichgewicht zwischen den Spitzenteams und den „verlorenen gegangenen“ Teams zurückfinden, wird es schwierig für die Formel1 ihr altes Konzept wieder auf die Beine zu stellen. Aber wahrscheinlich ist der erste Anhaltspunkt, so wie maxneubauer schon erwähnte, die Führung auszutauschen. Allerdings sollte schleunigst der erste Schritt gemacht werden, sonst geht die Formel1 den Bach hinunter.

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  4. Schade, Schade, Schade, dass der Motorsport, explizit die Formel1, einem solch massiven Zuschauerrückgang, sowohl live auf den Tribünen, als auch bei den Übertragungen am Fernseher verbuchen muss.
    Ein Sport, der soviel an Nervenkitzel, Spannung und Brisanz bietet, der selbst am Fernseher ein einmaliges Feeling verursacht.
    Sicherlich ist es auch dem vorhersehbaren Ausgang der Rennen zuzuschreiben, doch das war ja eigentlich auch früher genauso. Die Top-Fahrer der Top-Teams haben ebenso die Rennen mehr oder weniger unter sich entschieden und dennoch war das Interesse an der Formel1 riesig.
    Der Hauptgrund für den negativen Trend der Formel1, sind meiner Meinung nach die ständigen Regeländerungen. Als Hauptkritikpunkt wäre hier ganz klar, wie bereits im Text erwähnt, die Boxenstoppregelung zu nennen.
    Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich, dass heutzutage nicht vornehmlich das Können, die Abgeklärtheit und der Siegeswille des Fahrers ausschlaggebend sind, sondern zunehmend die Stärke und technische Raffinesse des Fahrzeugs. Hier werden die großen Teams bei der Vergabe der Gelder klar bevorzugt und somit bevorteilt.
    Sie sind somit in der exponierten Lage viel mehr Geld für die Entwicklung der Rennboliden auszugeben. Natürlich gab es früher auch Unterschiede zwischen den Rennwagen. Diese waren jedoch nicht so gravierend, sodass immer noch die Fähigkeit des Piloten ausschlaggebend war.
    Zudem fehlt es dem gebeutelten Formel1-Sport an Persönlichkeiten, ja sogar an „Helden“. Wie früher Michael Schumacher, David Coulthard oder Mika Häkkinen, für die man früher auch einmal gerne morgens um 4 Uhr aufgestanden ist, nur um ein Rennen mit ihnen live zu verfolgen. Ich kann mich noch gut daran erinnern des Öfteren nachts den Wecker gestellt zu habe, um mit meinem Vater live Formel1 zu schauen. Vornehmlich wegen Michael Schumacher.
    Als Fazit halte ich es da mit juliahofmann.
    Back to the roots könnte hier die Lösung sein und kein Rückschritt!
    Immerhin hat die Formel1 früher Millionen Zuschauer begeistert, fasziniert und mitgerissen.
    Dieser Sport hat damals einen Hipe seltenes gleichen ausgelöst. So schlecht und falsch kann das Reglement und die Ausführung also eben nicht gewesen sein.
    Back to the roots – Auf dass sich die Formel1 wieder in die sportliche und zuschauerwirksame Poleposition bringt.

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  5. Ich habe bei meiner Familie und mir dieselbe Erfahrung gemacht. Auch bei uns lief früher des Öfteren Formel 1 im Fernseher. Jedoch wurde es mit der Zeit immer langweiliger und heutzutage schauen wir es garnicht mehr. Ich bin ebenso der Meinung, dass es an der Zeit ist den Mann an der Spitze auszutauschen. Es muss ein neuer FIA Präsident her, um frischen Wind in die ganze Sportart zu bringen. Seine Aufgabe wäre es die Regeln so zu verändern, dass wieder Spannung bei den Rennen herrscht. Dies muss nicht zwingend heißen neue Regeln zu entwickeln. Er kann natürlich auch altbewährte Regeln wieder einführen. Die Zuschauer sollten den Fernseher einschalten, ohne zu wissen wer das Rennen gewinnt. Jeder auf der Rennstrecke muss die gleichen Chancen haben den ersten Platz zu belegen, unabhängig von Geld und Technik. Die Rennfahrer und ihr Können sollten das Rennen entscheiden und das zu jederzeit und nicht schon mit der Startaufstellung.

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  6. Wie Michèl bereits erwähnt hat, denke auch ich dass das Fehlen von Persönlichkeiten ein riesen Problem für die Formel1 ist. Früher ist man teilweise morgens um 7:00Uhr aufgestanden um zu sehen wie „Schumi“ in Japan gegen Kontrahenten wie Montoya, Coulthard oder Trulli um den Sieg kämpft und schlussendlich auch meistens gewonnen hat. Heutzutage sind mit Hamilton, Rosberg und Co eher abgehobenere Typen im Rennsport zu finden (Ausnahme Sebastian Vettel).
    Zudem ist mit Eccelstone ein Mann an der Macht, welcher ständig in Skandale und andere Dinge verwickelt ist. Zur Verbesserung des Sports trägt er aber nichts bei. Solange er an der Macht ist wird sich in diesem Sport nichts grundlegendes ändern.
    Wie kurios es aktuell in der Formel1 zugeht zeigen allein die Debatten und Diskussionen, die Einführung und wieder Zurücknahme des neuen Qualifyings.

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  7. Auch ich erinnere mich noch sehr gut, wie sonntags zuhause immer Formel 1 lief, doch das war mit dem Rücktritt von Michael Schumacher so ziemlich beendet. Seit her habe ich nichts mehr groß von der Formel 1 mitbekommen, was jedoch nicht nur bei mir der Fall ist. Die Formel 1 ist unattraktiv für die jüngere Generation geworden. Es geht nicht mehr um das Können der Fahrer, sondern lediglich darum, welcher Rennstall mehr Geld hat, um in die besseren Autos zu investieren. Die viel diskutierten Regeländerungen trugen nicht zur Dynamik des Rennens bei, sondern machen es langweilig und vorhersehbar. Doch im Sport sollte eine Chance auf eine unerwartete Wendung bis zum Schluss bestehen können und nicht schon nach den ersten Minuten entschieden sein. Ein weiteres Problem für die deutschen Formel 1 Fans ist es, dass die meisten Rennen mittlerweile auf der ganzen Welt stattfinden. 2016 findet nur ein Rennen in Deutschland statt. Somit wird es sehr schwer für die meisten sein, bei den Rennen ihrer Favoriten anwesend zu sein. Ein weiteres Problem ist der Formel 1 Chef Ecclestone. Er will laut Zitat nur das Beste für die Formel 1. Doch die Frage ist, ob er wirklich das Beste für die Formel 1 oder eher für seinen Kontostand will. Ecclestone beschimpft die Fahrer der Formel 1 als Windbeutel und sagt, dass die Formel 1 so schlecht sei wie nie zuvor. Er selber würde kein Geld ausgeben, um mit seiner Familie ein Rennen anzuschauen. Und sowas aus dem Mund eines Hauptverantwortlichen. Ich glaube um die Formel 1 wieder attraktiv zu machen, bedarf es mehr als nur wieder neue Regeländerungen. Die Verantwortlichen für den Sport sollten voll hinter diesem stehen und etwas ändern, statt nur zu erzählen wie schlecht und langweilig er doch geworden sei.

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  8. Die Formel1 ist ein gutes Beispiel dafür, dass man durch ständige Regeländerungen und falsche Geldvergabe eine Sportart kaputt machen kann. Den Geschäftsführer zu ersetzen wäre zwar ein Anfang, aber man muss auch einen kompetenten Ersatz finden, um die Sportart wieder erfolgreich aufzubauen. Es ist bestimmt jedem klar, dass etwas getan werden muss um die Attraktivität wieder zu erhöhen. Nun kann nach den Erfahrungen der letzten Jahre festgehalten werden, dass Regeländerungen dazu nicht beitragen. Also gäbe es die Möglichkeit wieder zu den Regeln zurückzukehren, bei denen der Sport noch gerne geschaut wurde. „Helden“ für den Sport kann man sich leider nicht herzaubern. Aber eine andere Vermarktung eines oder sogar mehrerer Fahrer würde eine Option darstellen, damit diese wieder sympathischer rüberkommen und somit die Sympathie auch für die Formel1 steigt. Schon wurden zwei große Fehlerquellen von einem Außenstehenden erkannt und nach einer Lösung für das Problem gesucht. Sich als Verantwortlicher für diese Situation hinzustellen und die Formel1 als langweilig abzustempeln, wie Ecclestone es getan hat, anstatt sich wirklich konkret mit der Rettung der Formel1 zu beschäftigen oder sie zumindest in Schutz zu nehmen, empfinde ich als ziemlich schwach. Wenn sich nicht bald etwas ändert, dann wird es der Sportart immer schlechter gehen und irgendwann hilft das viele Geld auch nicht mehr, wenn keiner die Rennen anschauen möchte.

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  9. Regeländerungen im Sport werden ja eigentlich eingeführt, um mehr Spannung zu erzeugen und ihn zuschauerfreundlicher zu machen. Dass es hier nicht der Fall ist, ist schade. Jedoch bin ich gespannt welch Entwicklung dem Rennsport bevorsteht. Betrachtet man all die Fortschritte, die in der Automobilbranche gemacht werden, scheint es sehr vielversprechend.

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  10. Die Formel 1 sollte meiner Meinung nach keine Probleme damit haben wieder Interesse der Zuschauer zu gewinnen wenn sie die im Artikel aufgezeigten Fehler beseitigen, wie zum Beispiel die ungleichen Machtverhältnisse. Zum Thema Regeländerungen stimme ich sinahiddemann total zu. Sofern sie nicht für mehr Spannung und Nervenkitzel beim Zuschauer sorgen sollte man unbedingt wieder einen Schritt zurück gehen und nicht immer weiter Veränderungen in den Sport einbringen. Ich hoffe jedoch, dass die Formel 1 wieder einen Aufschwung erlebt, da Rennen doch immer noch eins der spannendsten Sachen im Sport sind.

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  11. Wenn der eigene Chef sein eigenes Produkt kritisiert, dann ist das bereits kein gutes Zeichen für die Formel eins. Wenn aber anschließend auch noch mehrere Weltmeister, wie zum Beispiel Fernando Alonso die Königsklasse schlechtreden, müssten aller spätestens dann bei allen Beteiligten die Alarm Glocken klingeln!
    Nun, alleine der Ersatz der Geschäftsführung wäre zwar ein Anfang, jedoch nicht die ganze Lösung zurück zum Erfolg und der Beliebtheit. Der Sport muss seinen Reiz von früher zurück gewinnen, um die Zuschauer, die damals gebannt vor dem Fernseher saßen, heute noch dazu zu bekommen sich der F1 wieder zuzuwenden.
    Rennen fahren ist und bleibt top ! Ich bin mir sicher, dass die Formel 1 gute Chancen hätte, erneut zum Publikumsliebling zu werden, sofern alle nötigen Änderungen vorgenommen werden, die den Sport attraktiv machen und keine Zuschauer langweilen.

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  12. Ich finde den Artikel sehr gut geschrieben und ich finde was dort geschrieben wurde trifft es haargenau. Ich erinnere mich noch wie ich vor einigen Jahren für einige Rennen extra früh aufgestanden bin um sie mir anzusehen. Dann irgendwann sah man sich nur noch den Start und die letzten Runden an und mittlerweile verzichte ich ganz darauf. der Grund ist klar erkennbar schaut man sich die Ergebnisse an … 4 Rennen in dieser Saison alle 4 Gewann Nico Rosberg! Die Formel-1 wird immer komplizierter und es geht nicht mehr um das Können des Fahrers sondern 90% wird derjenige mit dem schnellsten und besten Auto Sieger. Die Strategie und die Technik entscheiden und im TV wird dann ein Rennen übertragen, dass langweiliger nicht sein könnte.

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  13. Ich schließe mich da den anderen an und bin der Meinung, dass die Formel 1 einen Schritt zurück gehen sollte bezüglich Regeländerung um wieder Zuschauer live und vor dem Fernseher zu begeistern. Das Können des Fahrers sollte im Vordergrund stehen und entscheidend für den Sieg sein und nicht wer wieviel Geld zur Verfügung hat um sich den Sieg „zu kaufen“. Ebenso fehlen dem Rennsport wichtige Gesichter wie z.B. Michael Schumacher, mit dessen Abschied hat eine Ära geendet die so nicht wieder kam in den letzten Jahren. Aber die Hoffnung, dass die Formel 1 wieder Menschen begeistern kann, teilweise morgens um 4 Uhr aufzustehen um ein Rennen zu sehen, ist noch nicht verloren und könnte mit den schon genannten Änderungen zu altem Glanz zurückkehren.

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  14. Was soll man dazu noch sagen? Die Formel 1 ist einfach echt nicht mehr das, was sie einmal war. Dass es mit der Machtverteilung so enorm unfair zu geht, wusste ich bis ich diesen Beitrag gelesen habe noch nicht einmal. Aber das macht einiges klar, vor allem den Mangel an Spannung. Es ist ja ähnlich wie in der Primera Division im Fußball, wo die besten 3 spanischen Vereine (Real Madrid, FC Barcelona und Atletico Madrid) meist den Titel unter sich ausmachen, aber auch den Großteil der TV-Gelder einkassieren. Dies führt auf lange Sicht zu einem massiven Spannungsverlust, zumindest wenn es um die Meisterschaft geht. Da hat der Fußball zumindest das Glück, dass nicht in jedem Spiel Real Madrid gewinnen kann, da man nur zweimal in der Saison gegen sie spielt. In der Formel 1 fährt jedes Rennen jeder gegen jeden, was zur Folge hat, dass das Endresultat immer vorhersehbarer wird. Darüberhinaus fehlt es wirklich an Persönlichkeiten im Sport. Einem Michal Schumacher wollte man sonntags, egal zu welcher Uhrzeit, einfach zuschauen, aber heutzutage kann man für die Formel 1 Fahrer kaum noch solche Massen an Fans generieren. Schade, dass es der Formel 1 so geht, jedoch hat sie es sich teilweise wirklich selbst vorzuwerfen.

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  15. Für mich ist die Formel 1 praktische schon ein „toter Sport“. Das Interesse hält sie von Seiten der Öffentlichkeit so stark in Grenzen das man sich wirklich Gedanken macht was mit dem Sport nur passiert ist. Der einstige Kult Sport ist abgestürzt. Zu langweilig, zu monoton und nicht abwechslungsreich genug; das ist der aktuelle Ruf der F1. Auch die Regeländerungen in den letzten Jahren konnten nichts an der Tatsache ändern und das werden sie auch nicht mehr. ich denke der Sport ist einfach am Ende seiner Geschichte angekommen. Bis auf ein paar vereinzelte F1 Fans hat die Öffentlichkeit kein Interesse mehr an den „Flitzern“

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