Montagsspiele in der ersten Fußball Bundesliga: Fluch oder Segen?

Ab der Saison 2017/18 werden fünf Montagsspiele in der 1. Fußball Bundesliga ausgetragen. Dies beschloss die Deutsche Fußball Liga (DFL) im vergangenen April. Nicht bei allen Fußballfans stößt diese Entscheidung auf Verständnis.376807125_644e7c9c5a_oIn der zweithöchsten Fußballliga in Deutschland gilt das Montagabendspiel mittlerweile als Tradition und Alltag. Nun soll dies auch in der ersten Liga eingeführt werden. Einen ersten Versuch gab es bereits. War er denn erfolgreich?Diese Frage wird gleich beantwortet, zuerst benötigt es jedoch einen kleinen Blick auf das große Vorbild zu werfen: Die Premier League in England.Mit Sicht auf die englische Liga erscheint einem die weitere Aufteilung des Spieltags als sinnvoll. So wirkt die Liga für TV-Übertragungen attraktiver und ein eventuell neuer Sender könnte Konkurrenz gegenüber Sky anmelden. Bisher hat Sky im deutschen Fernsehen eine Monopolstellung, welches alleinig die Rechte für die Übertragung von Bundesligaspielen besitzt.Seit es in der englischen Liga für Premier League Spiele zwei Anbieter gibt (2013), haben sich die Einnahmen durch TV-Gelder beinahe verdreifacht. Dies hat zur Folge, dass jeder Verein in England mit TV-Einnahmen mehr Geld erwirtschaftet als der deutsche Spitzenreiter (FC Bayern München).
Jedoch gibt es nicht nur finanzielle Interessen. Das Bundeskartellamt möchte ebenfalls die Monopolstellung des Senders Sky auflösen und investiert seine Bemühungen „aus wettbewerbsrechtlichen Erwägungen“.

Die vermutlich größte Verärgerung über diese Veränderung, welche ab der Saison 2017/18 in Kraft tritt, liegt auf Seiten der Fangruppierungen. Wie anfangs erwähnt hat die DFL einen ersten Versuch des Montagabendspiels durchführt. Am Montag, dem 02. Mai 2016, spielten im Weser Stadion der SV Werder Bremen und der VfB Stuttgart um drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Der Endstand ist bekannt: 6:2 heißt es am Ende für die Werderaner und im Schwabenland steigt die Angst eines möglichen Abstiegs in die zweite Fußball Bundesliga.

War das Spiel auch ein Erfolg und damit eine gelungene Generalprobe für Kritiker? Wohl kaum. Ein Fanboykott der Stuttgarter und sehr viel Kritik für die DFL waren das Ergebnis. Die Probe lief schief. Schuldlos sind die Verantwortlichen nicht, denn wer dafür kurzfristig das Spiel mit der längsten Anfahrt für Auswärtsfans wählt, geht dieses Risiko bewusst ein. Und das nur, um ein möglichst zuschauerinteressantes Spiel im Pay-TV übertragen zu können.

Sind Montagsspiele nun Fluch oder Segen? Diese Frage lässt sich nicht klar beantworten. Jedoch sollte sich die Elite im deutschen Fußball an den ausländischen Ligen und den restlichen Bundesligen ein Beispiel nehmen. Denn auch dort funktioniert dieses Modell seit Jahren einwandfrei. Dazu müssen sich zum einen die Fans öffnen und dieser Veränderung nicht nur mit großer Verärgerung entgegen blicken. Zum anderen ist auch die Deutsche Fußball Liga gefragt. Diese muss Faktoren wie die Distanzen zwischen den Teams berücksichtigen. Und natürlich müssen auch die Spieltermine frühzeitig bekannt sein, damit sich Fans darauf einstellen können.

Spezielle Spiele an einem speziellen Tag unter speziellen Bedingungen? Verlockend klingen die Montagsspiele allemal!

 

 

Autor: Max Neubauer

 

Quellen:

http://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/interview-montagsspiel-bremen-stuttgart-100.html (02.05.2016)

http://www.spiegel.de/sport/fussball/montagsspiele-in-der-bundesliga-fanvertreter-aergern-sich-a-1086955.html (03.05.2016)

http://www.focus.de/sport/fussball/fussball-bundesliga-dfl-bestaetigt-fuenf-montagsspiele-ab-2017_id_5429973.html (03.05.2016)

http://www.sport.de/news/ne2200051/montagsspiele-profans-ruft-zu-protest-auf/ (03.05.2016)

http://www.spiegel.de/sport/fussball/fernsehrechte-so-koennte-die-bundesliga-england-nachahmen-a-1073556.html (03.05.2016)

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/628833/artikel_tv-einnahmen_sogar-englands-letzter-vor-den-bayern.html (03.05.2016)

Bild: https://www.flickr.com/photos/18777607@N00/376807125/ (04.05.2016)

17 Kommentare zu „Montagsspiele in der ersten Fußball Bundesliga: Fluch oder Segen?

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  1. „Geld regiert den Fußball“ ich denke, dass ist so langsam allen bewusst. An der Einführung der Montagsspiele lässt sich nicht mehr viel machen. Als Fan muss man es akzeptieren. Etwas anderes bleibt einem leider nicht übrig. Es sind zwar nur fünf von 306 Spielen, aber meiner Meinung nach einfach fünf zu viel. Für diejenigen, die jedes Wochenende im Stadion kräftig ihren Verein unterstützen, tut es mir leid. Da sich eine Hinfahrt zum Auswärtsspiel zum Beispiel in den Norden hoch als schwierig gestalten lässt. Es gibt ja genügend Berufstätige. Aber kann ja sein, dass der Fußballverband, dass ab und an vergisst. Hauptsache das Geld stimmt. Es ist traurig, dass Geld immer noch so viel Macht besitzt, aber sowas lässt sich nicht mehr ändern. Im Gegenteil, ich denke, dass es in den kommenden Jahren noch schlimmer wird, wenn es um Macht und Geld geht. Für den TV-Sender, der die Montagsspiele überträgt ist es ein Segen. Für Sky könnte es zur Zerreisprobe werden. Man wird sehen, was sich der Fußballverband in den nächsten Jahren noch so alles überlegen wird und seine Fans auf neue, harte Proben stellen wird.

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  2. Wie Leaschad bereits schildert, spielt Geld von Jahr zu Jahr eine immer größere Rolle im Fußball. Ich kann die Aufregung der Fans verstehen. Fußball wird in der ersten Bundesliga nunmal am Wochenende gespielt und ein Montag passt den Fans garnicht. Jedoch können TV Anbieter dadurch natürlich von Freitag bis Montag mit den Bundesliga Spielen Geld verdienen. Den Fans bleibt meiner Meinung nach nichts anderes übrig als diese Entscheidung zu akzeptieren. Für Fans, welche ihrer Mannschaft vor dem TV unterstützen sollte es meiner Meinung nach nur ein Abend mehr Fußball sein. Für Stadionbesucher könnte das natürlich größere Hürden darstellen. Aus diesem Grund sollten Montags, die Spiele mit nicht zu langer Anfahrt gespielt werden. Außerdem sollten Sie früh genug angekündigt werden, damit Fans rechtzeitig planen können.

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  3. Veränderungen sind immer schwierig. Vor allem, da die Bundesliga schon einige Veränderungen hinter sich hat. Zu Beginn der Bundesliga wurde nur Samstags gespielt und der Sonntag war für den Amateurfußball „reserviert“. Mit der Ausweitung auf den Sonntag, hat der Profifußball dem Amateurfußball geschadet. Die Einführung des Freitagabend-Spiels war aus Sicht der DFL und des Übertragungspartners ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Kommerzialisierung. Betrachtet man nun die Wirklichkeit, ist zu erkennen, dass weder die Fans im Stadion, noch die TV-Zuschauer dieses Spiel akzeptieren oder sogar positiv ansehen. Vor dem nächsten Schritt hätte man zuerst die „Kunden“, also die Fans, befragen sollen, anstatt nur an die zusätzlichen Gelder zu denken. Außerdem ist zu bedenken, dass das Zerpflücken der Konferenz weitreichendere Folgen mit sich bringt. Es ist zu erwarten, dass die Einzelspiele, sofern sie sportlich nicht außerordentlich attraktiv sind, nur von den Sympathisanten der beiden Vereine gesehen werden. Im Gegensatz dazu liegt der Reiz des deutschen TV-Fußballs in der Konferenz am Samstag um 15.30 Uhr. Selbst Fans anderer Vereine, die Sonntags spielen, schauen die Konferenz. Durch jede weitere Kürzung der Konferenzspiele wird die Attraktivität weiter gesenkt. Anstatt den Spieltag auszuweiten, sollte lieber darüber nachgedacht werden, die Konferenz nicht als vorhandenes Übel, sondern als Kernstück des deutschen Profifußballs noch stärker zu bewerben. Wenn irgendwann nur noch 3 Spiele am Samstag sind, wird es schwer ihn bei Sky als „Super Samstag“ zu vermarkten. Und wenn irgendwann keine Fans mehr ins Stadion gehen, weil der Aufwand unter der Woche zu groß ist, verliert der Fußball an Attraktivität und damit auch Geld.

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  4. Für mich als aktiven Fußballfan ist der Montagsspieltag eine Katastrophe. An einem Montagabend war es am 02.05.16 für einen VfB-Fan schlichtweg nicht möglich nach Bremen zu kommen. Man hätte zwei Tage Urlaub gebraucht oder einen Schein vom Arzt seines Vertrauens.
    Hinzu kommt, dass dieser Montagstermin nicht im Rahmenterminkalender der DFL für die Spielzeit 15/16 vorgesehen war. Somit ist es quasi eine Art erfundener Termin. Viele Stuttgarter hatten bereits Flüge und Hotels für Freitag bis Sonntag gebucht, um das Spiel auf alle Fälle zu sehen. Doch dann kam die DFL und machte Ihnen einen Strich durch die Rechnung. Zudem wusste man bis 2 Wochen vor Anpfiff noch nicht, ob das Spiel SV Werder Bremen – VfB Stuttgart oder VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund am Montag stattfindet. Somit hatten gleich 4 Fanszenen erhebliche Planungsschwierigkeiten (Busse mieten, Sonderzüge, Urlaub beantragen usw.). Als Fan der nahezu bei jedem Spiel dabei ist fühlt man sich mittlerweile regelrecht verarscht. Die Belange von Fernsehsendern, von der Polizei, Politik etc. werden ständig vorgeschoben, aber auf uns Fußballfans wird scheinbar keine Rücksicht genommen. Dabei wird eines vergessen: ohne die einzigartige Atmosphäre in den Stadien der Bundesliga wäre der deutsche Fußball auch für Zuschauer auf Sky nicht mehr so interessant. Warum kommen jedes zweite Wochenende rund 1.000 englische Touristen ins Westfalenstadion von Borussia Dortmund? Sicher nicht nur wegen dem guten Fußball den es dort zu sehen gibt, denn den gibts es auch in England. Viel mehr kommen sie wegen den Fans, der Atmosphäre. Den Fahnen, den Choreographien. Dies ist in England nahezu ausgestorben. Macht die DFL so weiter auch bald in Deutschland.

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  5. Montagsspiele in der Bundesliga? Für mich ist das ein Unding. Hier geht es doch einzig und allein nur um den finanziellen Aspekt für Verband und TV-Anbieter.
    Hierbei denkt niemand an die Fans, die ihren Verein in jeder Lage, zu jedem Zeitpunkt und vor allem bei jedem Spiel unterstützen wollen. Fans von Zweitligisten oder anderen europäischen Ligen sind seit längerem vor dieses Problem gestellt.
    Die Zerstückelung des Spieltages und der damit verbundenen Ansetzung von Montagsspielen sind für mich reine Geldmacherei. Montagsspiele sind keine Verbesserung oder Bereicherung für den Fußball.
    Anhänger der Clubs sind oftmals gezwungen wertvolle Urlaubstage zu „verbraten“, nur um sich Montagsspiele ihres Vereins live ansehen und ihre Mannschaft vor Ort unterstützen zu können. Die Verantwortlichen der DFL nehmen billigend in Kauf, dass eine Vielzahl von Fans aus beruflichen Gründen davon absehen muss ein Montagsspiel zu besuchen.
    Genießen diese Herren nicht auch die Stimmung, die die Supporter auf den Rängen ihrer Mannschaft zukommen lassen?
    Was ist ein Fußballmatch ohne Gesänge, Klatschen, Choreographien, Stadionstimmung und Emotionen?
    Ich kann die VfB Fans gut verstehen, dass sie das Spiel an der Weser in dieser Woche boykottiert haben. Dabei muss allerdings nochmals klar gestellt werden, dass nicht die Unterstützung für die Mannschaft oder das Spiel boykottiert wurden. Die VfB Fans haben lediglich die unglückliche und sehr kurzfristige Terminierung des für Stuttgarter am weitentferntesten Auswärtsspiel boykottiert. Nach meiner Auffassung sind Montagsspiele sowohl Segen als auch Fluch zu gleich.
    Einerseits ein „Geld“-Segen für den Verband, den TV-Anbieter sowieso, aber auch für die Vereine selbst aufgrund höherer TV-Geldeinnahmen. Andererseits, wie bereits erwähnt, ein Fluch für die Fans, die ihren Verein auf Auswärtsspiele nicht oder in geringer Anhängerzahl begleiten und supporten können.
    Um es mit den Worten der VfB Fans beim Abschlusstraining vor dem wichtigen Montagsauswärtsspiel beim SV Werder Bremen auszudrücken: „Football is for the weekend!!!“ „We don’t like mondays!!!“

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  6. Für mich als Nicht-Stadiongänger macht es im Endeffekt keinen großen Unterschied, ob ein Spiel montags statfindet. Ich kann natürlich verstehen, dass sich die Fans, welche ihre Mannschaft regelmäßig im Stadion unterstützen, darüber aufregen. Die DFL und Andere stellen hierbei das Geld höher als den Sport.
    Man hat ja in der Formel 1 gesehen, was Regeländerungen mit einer Sportart machen können und wie schnell hierdurch viele Zuschauer verloren gehen. Dies könnte dann auch in geringerem Maße im Fußball passieren, wenn die Zuschauerzahlen montags geringer sind als beispielsweise samstags. Das betrifft natürlich hauptsächlich Live-Zuschauer in den Stadion. Ich glaube nicht, dass die Zahlen am Fernseher viel geringer werden.

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  7. Ich finde die Diskussion um die Montagsspiele sehr schwierig. Auf der einen Seite verstehe ich die Fans, die ihrem Lieblingsclub überall hin folgen und sich aus diesem Grund wehren, ihre Urlaubstage zu verbrauchen, um ein Spiel an einem Montag zu besuchen. Des weiteren ist es auch verständlich, dass diese Spiele im Voraus angekündigt werden müssen, um den Fans die Möglichkeit zu bieten das Spiel anzuschauen. Auf der anderen Seite verstehe ich auch den Grund der Politik, das Spiel nicht am 1. Mai in Bremen stattfinden zu lassen, da das Gewaltpotenzial an diesem Tag schon erhöht ist und die Polizisten und andere Einsatzkräfte an anderen Orten gebraucht werden. Ein weiterer Vorteil ist, wie beschrieben, dass die Monopolstellung von Sky endlich beendet sein könnte und die Fussballclubs dadurch mehr Einnahmen erzielen können. Ich hoffe für den Fußball und seine Fans, dass sie sich an die neue Regelung gewöhnen können und ihren Vereinen trotzdem treu bleiben, um das Feeling im Stadion bei zu behalten.

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  8. Jedes Jahr wird die englische Liga für ihren verschwenderischen Transferstil kritisiert. Jedoch kann und muss die Bundesliga im internationalen Vergleich an Attraktivität zulegen, denn zur jetzigen Fussballzeit braucht man für Erfolg vor allem eine wichtige Ressource: Geld. Leicester City hat uns zwar eindrucksvoll das Gegenteil bewiesen, aber auf lange Sicht wird sich dieses Transferverhalten nicht durchsetzen können, weil irgendwo immer ein reicher Investor sitzt, der Geld in einen Verein pumpt. Fakt ist, dass neben dem Merchandising die Fernseheinnahmen einen horrenden Teil der Einnahmen eines Vereines ausmachen. Die Änderung des Spielplans ist der erste Schritt um die Attraktivität der Bundesliga zu steigern, darf jedoch nicht der einzige bleiben. Fans müssen sich daran gewöhnen und wohl oder übel ihre Komfortzone verlassen.

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  9. Dass diese Veränderung die Endmonopolisierung von Sky mit sich bringen könnte, sowie eine Profitsteigerung bei den Vereinen ist natürlich nichts Schlechtes. Allerdings sind die Fans der essentiellste Baustein in diesem Sport. Daher sollte man den Spielplan so angenehm wie möglich für die Fans gestalten. Ich bin aber auch der Meinung, dass etwas mehr Flexibilität seitens der Fans eine attraktive Veränderung im Fußball bewirken könnte.

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  10. Für die Fans die ihre Mannschaft nicht im Stadion unterstützen sondern vor dem Fernseher mitfiebern denke ich, dass diese Veränderung kein Problem sein wird, wie auch zuvor schon erwähnt in anderen Kommentaren. Sofern Stadiongänger früh genug informiert werden sollte sich auch hier kein Problem für das Stattfinden der Montagsspiele finden denke ich. Vor allem hat man ja schon bei den englischen Kollegen gesehen, dass es funktioniert und auch angenommen wird. Eine Veränderung in der Bundesliga könnte eine attraktive Abwechslung sein und somit in Zukunft ein positives Feedback seitens aller bekommen.

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  11. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Es ist verständlich, dass sich Stadiongänger über die Montagsspiele aufregen.
    Wer seiner Leidenschaft jahrelang am Wochenende nachgehen kann und live im Stadion mitfiebert, der wird sich ziemlich schwer tun um Montags nach der Arbeit auf ein Auswärtsspiel fahren zu müssen. Hinzu kommt noch: Wer mag schon Montage?
    Wie auch in den anderen Kommentaren erwähnt, geht es hier allen hauptsächlich um den Gewinn! Montage hin oder her, die Fans müssen lernen damit klar zu kommen. Das Sky eventuell die Monopolstellung verliert und die Vereine dadurch mehr Profit machen ist definitiv nichts schlechtes.
    Man kann nur Abwarten!

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  12. Meiner Meinung nach wurde es Zeit, dass diese Veränderung kommt. Denn mit der englischen Premier League kann die Bundesliga nur mithalten, wenn auch hierzulande die Einnahmen durch TV Gelder steigen. Außerdem finde ich es deutlich attraktiver wenn Spiele einzeln übertragen werden, als wenn man Samstags in der Konferenz von Spielen meist nur 15 Minuten sieht. Aus Sicht der Fans ist es natürlich unvorteilhaft, da man Montagabends eher schwer mehrere Stunden zu einem Auswärtsspiel fahren kann, wenn man am nächsten morgen wieder arbeiten muss. Jedoch finde ich es weniger wild wenn man 1 Auswärtsspiel verpassen sollte.

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  13. Die Montagsspiele werden meiner Meinung für Fans die bei den Fußballspiele „nur“ vor dem TV mitfiebern kein Problem sein, ein Montagabend lässt sich für einen Fernsehabend leicht freihalten. Natürlich ist der Gewinn hier von großer Bedeutung und da wird nicht auf jeden Fan Rücksicht genommen. Jedoch kann ich den Ärger der Fans, welche Ihr Team im Stadion unterstützen möchten voll und ganz verstehen. Es ist einfach für die wenigsten möglich Montags, evtl. noch zusätzlich Dienstags frei zu nehmen um die Mannschaft ins Stadion zu begleiten und anzufeuern. Wie sich die Fans letztendlich damit arrangieren können wird sich nur im Laufe der Zeit zeigen.

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  14. Das es in der ersten Fußballbundesliga Montagsspiele gibt war nur eine Frage der Zeit. Nachdem die zweite Liga bereits als Versuchsliga für diese Art von Spieltagssystem gedient hat und dies über Jahre gut funktioniert hat, ist es jetzt auch an der Zeit dies für die lukrative erste Bundesliga ebenfalls einzuführen. Wie ArthurB bereits richtig gesagt hat, ist die wichtigste Ressource, um im internationalen Vergleich weiterhin konkurrenzfähig zu sein, immernoch das Geld! Und zwar egal ob durch fremde Investoren oder durch steigende Einnahmen durch TV-Gelder. Das der letzte Platz in England mehr Geld durch TV-Einnahmen bekommt als der Meister in Deutschland zeigt schon wie abgeschlagen die deutsche TV-Vermarktung ist. Gerade in einer Liga wie der deutschen Fußballbundesliga, in der ausländische Investoren noch nicht so eine große Rolle übernommen haben, wie zum Beispiel in England (Chelsea, Manchester City oder auch Leicester City, dessen Investor aus Thailand sich vergleichsweise noch bedeckt hält), ist es umso wichtiger das nötige Geld anderweitig zu generieren.
    Klar sind die Fans im Stadion hier die Leidtragenden, dennoch muss man sich hierbei einem übergeordneten Ziel beugen, nämlich dem finanziellen Erfolg der Bundesliga und dessen Vereinen.
    Zu wünschen wäre natürlich, dass man versucht die Spiele geografisch so zu legen, dass man nicht an einem Montag von Stuttgart nach Bremen fahren muss, sondern stattdessen Hannover nach Bremen schickt, da diese zwei Städte nicht weit von einander entfernt sind.
    Nichtsdestotrotz aber finde ich die Montagsspiele eine Notwendigkeit um international konkurrenzfähig zu bleiben und vorallem attraktiv zu werden für weitere TV-Anbieter, um vielleicht auch an der Monopolstellung von Sky zu rütteln.

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  15. Im Volkssport Fußball geht es natürlich mehr und mehr um Geld, was auch von den Fans der deutschen Fußballvereine nicht mehr zu verhindern ist.
    Trotzdem sollten sich die Ligabosse der DFL, welche die Entscheidung getroffen haben ab der Spielzeit 2017/18 5 Montagsspiele einzuführen, mehr darüber im Klaren werden, weshalb die Deutsche Fußballbundesliga zu solch einem Aushängeschild im europäischen Fußball geworden ist. Dafür verantwortlich sind die Fans der Vereine. Zig tausende Menschen pilgern Wochenende für Wochenende ins Stadion um ihren Verein farbenfroh und lautstark zu unterstützen. Ohne eine solche Atmosphäre im Fußballstadion würden die Einschaltquoten rapide nach unten schnellen.
    An einem Montagabend ist es ein Ding der Unmöglichkeit, als normaler Arbeitnehmer oder Schüler zu einem Auswärtsspiel seines Vereins durch Deutschland zu fahren. Der erste Versuch ein solches Montagsspiel durchzuführen (Bremen – Stuttgart) endete mit einem Boykott BEIDER aktiven Fanszenen.
    Nichts desto trotz schwindet die Konkurrenzfähigkeit gegen die englische Premier League, in der selbst der schwächste Verein der Liga mehr TV Einnahmen verzeichnen kann als der deutsche Rekordmeister FC Bayern, mehr und mehr.
    Deshalb wird es wohl für alle Fußballfans keine andere Möglichkeit geben, als diese 5 Montagstermine so hin zu nehmen. Vorstände aus den Vereinen können höchsten falls an die DFL appellieren, dass diese es sich zum Vorsatz nimmt, ein Spiel auf einen Montagabend zu terminieren, bei dem der Gastverein nicht gerade 700 km einfache Strecke zur Anreise hat. Auch sollten diese Montagstermine am Anfang der Spielzeit fix geplant werden, damit sich die Fanszenen der Vereine lange Zeit vorher damit auseinandersetzen können und Planungssicherheit haben.

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  16. Meiner Meinung nach sind Monatsspiele der absolute Schwachsinn. Es ist reine Geldmache die Liga und die Vereine bekommen zusätzlich Geld für einen weiteren Tag Übertragungsrechte. Jedoch an das was die Montagspiele mit der Stimmung im Stadion anstellen denkt keiner. Die Zuschauerzahlen werden deutlich zurück gehen und da durch auch die Stimmung rund um das Spiel. Nicht nur die Akteure auf dem Feld sind der „Fußball“ sondern die Fans tragen einen genauso großen Teil bei, denn auch sie machen den Fußball zu dem was er ist.

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