Zwischen Preispolitik und Journalismuskrise – Bekommt Sky die rote Karte?

Bisher war die Übertragung der Fußballspiele für deutsche Fußballfans recht übersichtlich – ein Abonnement von Sky ist die einzige Möglichkeit, die Spiele der ersten und zweiten Bundesliga von zuhause aus zu verfolgen. Neue Regelungen sollen dies ab der Saison 2016/17 ändern. Bedeutet die Neuverteilung der Rechte das Ende einer Ära?

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Sky News HD

Seit 2009 besitzt die Sky Deutschland AG die Rechte für die Übertragung der deutschen Bundesliga. In dieser Zeit gab es mehrfach Konkurrenz, die jedoch jedes Mal erfolgreich überboten werden konnte. Doch nach der Saison 2016/17 könnte der schon viel kritisierte Pay-TV Anbieter weiter an Einfluss verlieren. Denn zur Saison 2017/18 tritt eine neue Regel vom Bundeskartellamt in Kraft: die „No-Single-Buyer-Rule“.

Diese neue Regelung besagt, dass kein Pay-TV Anbieter die alleinigen Übertragungsrechte der ersten und zweiten Bundesliga erhalten soll. Demnach werden zusätzlich Rechte für 30-120 Spiele an einen Sky-Konkurrenten vergeben, um eine Monopolstellung in Zukunft zu vermeiden. Während die Liga von mehr Fernsehgeldern profitieren wird, wird Sky künftig tiefer in die Tasche greifen müssen. Und das gerade jetzt, nachdem sie 2013 zum ersten Mal in der Firmengeschichte den operativen Break-Even geschafft hatten.

Ein weiteres Problem des Privatsenders liegt im Bereich der Senderqualität. In den vergangenen Jahren wurde die Kritik an Journalisten und den Sport-Angeboten immer lauter. Sky schürte hohe Erwartungen als „Sky Sport News HD“ vorgestellt wurde. Doch die erhofften neusten Sportnachrichten rund um die Uhr stellten sich jedoch als Enttäuschung bei den Zuschauern heraus. Anstatt abwechslungsreiche und brisante News zu bringen, wiederholt sich das Programm im gefühlten 15 Minuten-Rhythmus und kann somit wenn überhaupt einmal am Tag konsumiert werden. Zudem kommen die schockierendsten und sensationswürdigsten Nachrichten, wie 2013 der Wechsel von Mario Götze von Borussia Dortmund zum FC Bayern, weiterhin zuallererst beim Newskonkurrenten „Bild“. Sky bleibt, entgegen der Planung, nur ein Verbreiter statt der Herausgeber der wichtigsten Nachrichten für den Fußball. Berichterstattungen vor Ort sollen dem Zuschauer den Eindruck vermitteln, immer die aktuellsten Informationen zu erhalten. Doch bei genauerer Betrachtung wird klar, dass es sich nur um oberflächliche Meldungen handelt.

Dazu passen auch die Interviews mit Trainern und Spielern an den Spieltagen. Die meisten Interviews lohnt es sich nicht mehr anzuschauen, da die Interviewpartner auf die „blöden“ Fragen, auch nur „blöde“ Antworten geben. Einige Trainer und Funktionäre lassen sich das inzwischen nicht mehr gefallen, wie das Interview mit Pal Dardai nach dem verpassten Einzug ins Finale des DFB Pokals gegen Dortmund, zeigt. Einen weiteren Patzer erlaubte sich Ecki Heuser als er Andrè Breitenreiter interviewte und ihn mit falschen Aussagen zu einem „Geständnis“ tricksen/verleiten wollte. Diese neusten Entwicklungen werfen kein gutes Licht auf die Arbeit der Sky-Journalisten.

Trotz der Kritik steigt die Zahl der Abonnenten seit Jahren kontinuierlich weiter. Heute verzeichnen sie 4,57 Millionen Kunden, von denen 3 Millionen regelmäßig die Livespiele am Wochenende verfolgen. Allein die Samstagskonferenz, das Herzstück der Bundesliga, wird regelmäßig von durchschnittlich 750.000 Zuschauern eingeschaltet. Das Topspiel am Abend bringt es meist auf mehr als eine Million.

Die Popularität und Attraktivität der Bundesliga ist in der Pay-TV Branche kein Geheimnis mehr. Die Liga sieht dadurch die Chance ihre Fernseheinnahmen nochmals zu steigern. Der Wettbewerb um die wichtigsten Liverechte wird aufgrund der Konkurrenzsituation härter als je zuvor. Um welche Interessenten es sich genau handelt, wurde allerdings nicht verraten. Es wird jedoch spekuliert, dass es sich unter anderem um die Telekom handelt, die schon früher Interesse bekundet hatte.

Es wird sich zeigen, in wie weit dieser Konkurrenzkampf und die Auflösung der Monopolstellung von Sky Auswirkungen auf das Programm für den Zuschauer haben wird. Interessant wird es auch sein zu sehen, ob die Preisgestaltung weiterhin stark nach oben zeigen wird, oder ob die Kunden am Ende des Tages als Gewinner vom Platz gehen.

 

Autorin: Julia Birkert

Quellen

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/fussball-auktion-um-liverechte-wird-teuer-fuer-sky-14196789.html

http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/wirtschaft/aktuelles_berichte/Vergabe-der-Fernsehrechte-Bundesliga-bald-nicht-mehr-allein-bei-Sky-zu-sehen;art318,2991583

http://www.handelsblatt.com/sport/fussball/bundesliga-fernsehrechte-sky-muss-das-teilen-lernen/12877802.html

http://www.rp-online.de/sport/fussball/bundesliga/bundesliga-rechte-sky-bekommt-ab-2017-konkurrenz-aid-1.5894590

http://www.focus.de/sport/fussball/dfbpokal/pal-dardai-hertha-trainer-faltet-sky-moderator-zusammen_id_5454868.html

http://www.derwesten.de/sport/fussball/s04/schalke-coach-breitenreiter-zu-sky-das-muss-ich-mir-nicht-bieten-lassen-id11740372.html

http://www.derwesten.de/sport/fussball/das-sky-interview-mit-schalke-trainer-breitenreiter-war-frech-und-peinlich-id11743537.html

Bild:

https://www.flickr.com/photos/abzisse/6749223617/in/photolist-bhpx3r-pt3dfp-8j5Ybu-uMrGqZ-bhpFrR-bhpDq8-bhpxjt-bhpCdV-pyvYRP-CAbkq-jbunYA-cg9sxb-bhpEMR-bhpsbP-bH1nbM-czd8V5-sFSVzV-rCnTbG-bhpvPc-bhpu7M-9yWPnt-qxXPB5-iHJ2rg-akX9zn-cpvo9f-6ZtxAR-ma5JWc-pguLdR-oEetie-5kGNG-rAhkCC-ny3WX-dPiox1-o8ycge-hUuGP2-gtUECD-69j6i5-g9vvnK-i3iCur-i2KLwU-bJsTcF-8NA5hp-dspdPD-eUTD7v-72DdHj-xyuNTx-km4EQb-awwVo9-hUud59-jGjARY

 

13 Kommentare zu „Zwischen Preispolitik und Journalismuskrise – Bekommt Sky die rote Karte?

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  1. Prinzipiell bin ich der Meinung, dass wir heutzutage in einer Zeit leben, in welcher Monopolstellungen aufgelöst gehören. Aber, wenn nur 30-120 Spielrechte an einen 2. Anbieter vergeben werden, behält Sky mehr oder weniger diese Monopolstellung. Traurig ist nur, dass der Hauptgrund der Änderung nicht das Monopol zu sein scheint, sondern der Versuch mehr Fernsehgelder für die Bundesligen zu generieren. Scheinbar muss das sein, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, da englische Mannschaften fast 4 mal so viel Geld mit Fernsehgeldern generieren als deutsche. Langsam ist man diesen Vergleich aber auch ein bisschen Leid, da die Stadion- und Fanmentalität in Deutschland eine ganz andere, viel intensivere, ist und demnach nicht so einfach verglichen werden kann.
    Die Qualität von Sky ist eine andere Geschichte. Ich glaube mit dem neuen Sender „Sky Sport News HD“ wurde einfach ein bisschen vorschnell gehandelt, das Programm wurde nicht gründlich überdacht. Es ist schon fast nervig diesen länger als eine halbe Stunde anzuschauen, weil, wie im Artikel beschrieben, gefühlt die ganze Zeit dasselbe erzählt wird.
    Die Sky Interviews finde ich gar nicht so schlecht, klar finden hier auch viele 0815 Interviews, wie auf anderen Sendern statt, aber Sky hat den Vorteil diese Interviews schon direkt am Spielfeld durchführen zu können. Dadurch ist es den Reportern möglich direkt die ganzen Emotionen aufgreifen zu können.
    Ich bin gespannt, wer sich die Zweitrechte an den Bundesliga Partien sichert. Es bleibt nur zu hoffen, dass alles gründlich überdacht wird und nicht am Ende der Konsument der Leidtragende ist und gar mehrere Abos, bei verschiedenen Anbietern abschließen muss, um alle Spiele sehen zu können.

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  2. Ich schließe mich Julia an. Ich bin ebenfalls der Meinung das solche Monopolstellungen, wie sie Sky letzte Saison noch besaß, abgeschafft gehören. Zudem ich auch kein großer Fan von Sky bin, da ich die Interview „Führung“, wie sie die meisten Sky Reporter handhaben, nicht sinnvoll finde. Ich habe das Gefühl das es immer darum geht, den Interview Partner aufzuregen, um für Schlagzeilen zu sorgen. Ich hoffe in den nächsten Jahren kommt mal ein gute Alternative zu Sky in die Bundesliga, mit seriöseren und „ganz normalen“ Reportern.

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  3. Ich denke auch, dass es ein guter Schritt ist die Monopolstellung von Sky aufzulösen bzw. etwas zu „lockern“. Dadurch entsteht auch für Sky ein Wettbewerb auf dem Markt, wenn es auch nur ein kleiner sein mag, und die Chancen das dies sich positiv für die Zuschauer von Sky auswirkt stehen meiner Meinung gut. Dadurch gewinnen evtl. die Interviews der Reporter wieder mehr an Qualität oder die monatlichen Gebühren werden reduziert um sich die zahlenden Bundesliga Fans weiterhin zu sichern. Natürlich ist der Wettbewerb auch davon abhängig wer am Ende die Konkurrenz von Sky wird. Andererseits besteht auch die Gefahr, wie Julia schon erwähnte, dass der Endkonsument letztendlich mehrere Abos abschließen muss, was natürlich alles andere als ein Gewinn für die Seite der Zuschauer wäre. Wie sich das ganze entwickelt wird sich mit der Saison 2017/18 zeigen, zu hoffen ist dass es positive Aspekte für die Millionen Konsumenten von Sky geben wird.

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  4. Es ist schon lange an der Zeit das Problem der Monopolstellung Skys, der damit verbundenen stagnierenden TV-Einnahmen der Liga und somit auch die der Vereine in der Bundesliga anzugehen. Meiner Meinung nach war dieses schon lange überfällig. Grundsätzlich ist es verwunderlich, dass Sky im Bereich Fußball, in welchem riesige Summen bewegt werden, die alleinigen Übertragungsrechte zugesprochen bekommen hatte. Somit konnte bisher kein Wettbewerb stattfinden. Durch die Aufhebung der Monopolstellung zur Saison 2017/18 ist es für Sky nicht mehr möglich willkürlich Preise festzulegen. Diese müssen neu ausgehandelt werden um konkurrenzfähig zu bleiben. Ein anderer positiver Aspekt liegt meines Erachtens darin, dass durch mehrere Anbieter voraussichtlich mehr Geld in die Kassen der Liga fließt und somit größere Summen an TV-Geldern an die Vereine ausgeschüttet werden könnten. Somit hätten die Clubs einen größeren finanziellen Handlungsspielraum. Jedoch nicht nur der Preis macht attraktiv. Sky wie auch potenzielle neue Anbieter müssen innovativ und kreativ arbeiten. Zudem ist die Auswahl der Mitarbeiter, vornehmlich der Reporter, Moderatoren und Journalisten von größter Bedeutung. Journalistisches Geschick, Hartnäckigkeit, Fingerspitzengefühl, aber auch ein gesundes Maß an Frechheit, Wortwitz und Rhetorik auf höchstem Niveau machen einen qualifizierten Mitarbeiter in dieser Branche aus und sind für die Attraktivität eines Senders unerlässlich.
    Wie erwähnt, finde ich es richtig die Monopolstellung Skys zu beenden. Es bleibt zu hoffen, dass die Liga wirklich einen finanziellen Nutzen daraus ziehen kann. Vor allem aber dass die Kunden, die zukünftig zwischen den Anbietern wählen können, verbraucherfreundliche Preise und Sendezeiten sowie ein noch attraktiveres und verbessertes Programm geboten bekommen.

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  5. Ich finde auch, dass es eine gute Entscheidung ist diese Monopolstellung gesetzlich aufzulösen. Ob es allerdings genüg 30 von über 300 Spielen aus einer Saison an einen Sky Konkurenten zu vergeben bleibt fraglich. Da Sky die Rechte für diese 30 Spiele ebenso haben kann, besitzten sie immernoch einen enormen Anteil und es stellt sich die frage, ob sich dadurch etwas ändert. Auch der Konsument könnte darunter leiden, wenn Sky beispielsweise mehr Geld für gewissen Rechte ausgeben müsste, würden auch die Preise der Abonnements steigen.
    Auf der anderen Seite könnten die Konsumenten profitieren. Gäbe es in der Saison 2017/2018 eine ernsthafte Konkurenz für Sky, würden die Preise der Abonnements möglicherweise sinken. Des weiteren
    steigern die Vereine dadurch ihre TV-Einnahmen. Dies gibt ihnen, wie auch schon oben erwähnt eine größere Chance auf internationaler Ebene mitzuhalten.
    Meiner Meinung nach gibt es einige Vor- und Nachteile in dieser Regelung. Die Umsetzung wird entscheiden ob die Sache positiv oder negativ ausgeht.

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  6. Ich schließe mich den vorherigen Kommentaren an, dass es ein guter Schritt wäre, die Monopolstellung aufzulösen. Durch den Konkurrenzkampf mit dem nächsten Anbieter wird Sky vermutlich auch wieder attraktiver. Und vielleicht werden dann auch neue Marketingmaßnahmen ergriffen, um eben Marktführer zu bleiben und gleiche Umsätze bzw. höhere erzielt werden.

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  7. Spannendes Thema! Es wird interessant wie es in der Saison 2017/18 aussehen wird. Leider befürchte ich, dass wir in Deutschland bald englische Verhältnisse haben werden. Dort benötigt man zwei verschiedene Anbieter um alle Spiele konsumieren zu können. Außerdem sind die Preise auf der Insel deutlich höher wie hier. Das Kernprodukt, die Konferenz am Samstag, wird es bald auch nicht mehr geben. Hier gibt die DFL ihr bestes um die Spieltage weiter zu zerstückeln. Dann wird man bald jeden Tag Fußball im TV sehen können. Ob ein Spiel von Hoffenheim gegen Wolfsburg allerdings auch ohne Konferenz die Zuschauer anzieht sei dahin gestellt.

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  8. Der Versuch die Monopolstellung von Sky, seitens des Bundeskartellamtes, ins wanken zu bringen kann zugleich Fluch und Segen sein. Durch die garantierte Vergabe von Liverechten an zwei Anbieter werden Gebote abgegeben werden, welche noch nie abgegeben worden sind. Durch den Gebotskampf könnte der Topf an Fernsehgeldern für die Bundesliga signifikant größer werden, jedoch wird diese Preisexpansion, wie in der Marktwirtschaft üblich, auf den Kunden umgewälzt werden. Die Kritik an Sky ist teils unberechtigt, denn mit rund 35€, als Neukunde für das Komplett- Abo ist der Bezahlsender für jeden erschwinglich. Zudem sind die Journalistischen Leistungen nicht so schlecht wie im Artikel angeprangert. Es gehört nun mal zum Handwerk eines guten Journalisten die Gespräche eines Interviews zu analysieren und die Geheimniskrämerei durch präzise gewählte Worte und mit Hilfe von stilistischen Mitteln ans Licht zu bringen. Ohne diese Fähigkeiten würden wir in jedem Interview nur platte und abgedroschene Phrasen zu hören bekommen und der Beruf des Journalisten bei einem Fernsehsender wäre überflüssig.

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  9. Möchte der Konsument wirklich die Monopolstellung von Sky auflösen? Die Folgen dürften jedem klar sein: Englische Verhältnisse. Und genau das möchte man in Deutschland bisher vermeiden. Klar ist es hilfreich für die Vereine, wenn sie mehr TV-Gelder bekommen, welche daraus resultieren werden. Aber wenn ein Anbieter mehr Geld investieren muss, müssen im Umkehrschluss auch die Preise für den Konsumenten nach oben gehen.
    Zur journalistischen Arbeit von Sky möchte ich mich nicht groß äußern. Das ist meiner Meinung nach ein Trend in den letzten Jahren, welchem auch die öffentlichen Sender ARD/ZDF oder Privatanbieter wie Sport1 und Sat1 folgen (ich verweise z.B. auf Per Mertesacker bei der WM2014).
    Eine Lösung für die Monopolstellung muss natürlich her, jedoch ohne die Folge, dass man englische Verhältnisse in Deutschland bekommt. Darauf ist man bis heute stolz und diese Stärke, dass noch immer Tradition, Jugendarbeit und gutes Management den Erfolg bestimmen sollte erhalten werden.

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  10. Die Idee Sky aus der Monopolstellung zu nehmen, ist meiner Meinung nach eine sehr gute Entscheidung, allerdings, wie auch in den vorherigen Kommentaren erwähnt, denke ich nicht, dass Sky dadurch einen riesen Verlust machen würde, wenn sich nur ein weiterer Anbieter in den Markt einkauft.
    Besser wäre es, wenn Sky einen wahren Wettbewerb erfährt, die Qualität der Berichterstattung steigert und sich mit abwechslungsreichem Programm auf der Nummer 1 hält.
    Im Endeffekt denkt niemand an den Konsumenten. Es geht lediglich darum, mehr Geld zu generieren sobald ein Wettbewerb stattfindet.
    Wie Nico schon in seinem Kommentar beschreibt, könnte es sein, dass die Konsumenten schlussendlich mehr ausgeben müssen, weil Sky durch die teureren Rechte seine Preise erhöhen muss.
    Positiv hingehen würde es für die Vereine aussehen. Marktkonkurrenz bedeutet höhere Übertragungsrechte und somit höhere TV Einnahmen und Ausschüttungen.
    Ich bin gespannt !

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  11. Ich bin gespannt, was eine mögliche Konkurrenz des Monopols „Sky“ mit sich bringt. Natürlich ist es immer ein gesünderer Wettbewerb wenn bei diesem mehrere Sender mitwirken, jedoch ist es fraglich, ob ein einziger Konkurrent, wie eventuell Telekom, dem Kunden zu Gute kommt. Durch das Mitwirken von Telekom würde ein Duopol entstehen und wie Julia bereits erwähnte, müsste der Konsument gegebenenfalls sogar zwei Abos bezahlen, um alle Spiele wie gewohnt verfolgen zu können. Es könnte also zu Absprachen etc. kommen, was für den Zuschauer nichts Gutes heißen würde. Jedoch bleibt abzuwarten, wie sich diese Sache entwickelt!

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  12. Als Endnutzer von Sky, kann ich für diese No-Single-Buyer-Rule nicht wirklich viel Sympathie hegen. Im Endeffekt wird es dann wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass ich mir zusätzlich zu meinem teuren Sky-Abo noch ein z.B. Telekom-Abo kaufen muss, um alle Spiele zu sehen. Das wird eine teure Angelegenheit. Klar kann ich verstehen dass es für den Markt eine sinnvolle Regel ist, um ihn anzukurbeln und mehr Geld in die Bundesliga-Kassen zu spülen, jedoch bin ich eigentlich nicht bereit noch mehr Geld auszugeben um mir die Spiele anzusehen.
    Zu den Vorwürfen, die Sky Reporter bzw. die Sky Interviews wären schlecht und immer dasselbe, kann ich ArthurB nur zustimmen. Man muss einfach dreist sein, provozieren und den Finger in offene Wunden legen um Informationen live aus den Interviewpartnern zu bekommen.

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  13. Ich halte die Auflösung von SKYs Monopolherrschaft durchaus für sinnvoll. Zum Einen fließt durch mehrere Anbieter mehr Geld und die Fußball Bundesliga könnte in Sachen TV-Gelder wieder mit der englischen Premier League aufschließen. Zum Anderen gibt es eine alternative zum mittlerweile fast schon langweiligen Auftreten von SKY. Jedoch wage auch ich zu bezweifeln, dass ein alleiniger Konkurrent SKY vom Thron stürzen kann. Zudem könnte es für den Zuschauer teuerer werden, da man nun mehrere Abos braucht um die komplette Bundesliga Saison live zu sehen.

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